Posts Tagged: ‘verdi’

Tarifabschluss für den Einzelhandel in Baden-Würtemberg

10. Juni 2011 geschrieben von borstel

Gute Nachrichten für die 220.000 Beschäftigen im Einzelhandel. Bild.de berichtet, dass sie ab Juni 2011 drei Prozent und ab Juni 2012 noch einmal zwei Prozent mehr Lohn bekommen.

Streik im Einzelhandel in Schleswig-Holstein

9. Juni 2011 geschrieben von borstel

Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat die Mitarbeiter im Fuhrparks des Lebensmittelshändlers Coop aufgerufen ihre Arbeit niederzulegen berichtet welt-online.de

Warnstreiks für den rheinland-pfälzischen Einzelhandel

9. Juni 2011 geschrieben von borstel

Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di hat für rheinland-pfälzischen Einzelhandel zu Warnstreiks aufgerufen berichtet volksfreund.de

Im Raum  Raum Mainz/Alzey, Bad Kreuznach, Mutterstadt und Germersheim soll am Donnerstag in mehreren Super- und Drogeriemärkten die Arbeit ruhen.

Streik bei Kaufhof und Sin-Leffers in Kassel

8. Juni 2011 geschrieben von borstel

Nachdem die 5. Tarifverhandlungsrunde für die Beschäftigten im hessischen Einzelhandel ohne Ergebnis blieb, hat die Dienstleistungsgewerkschaft zu einer Arbeitsniederlegung aufgerufen berichtet HNA.de.

Verdie fordert 6% mehr Lohn, mindestens aber 120 Euro.

Urabstimmung im Einzelhandel in Bremen und Niedersachsen

8. Juni 2011 geschrieben von borstel

Verdi ruft ausgewählte Einzelhandelsunternehmen in Bremen und Niedersachsen zur Urabstimmung auf berichtet bild.de.

Die zweite Verhandlungsrunde wurde ohne Ergebnis vertagt. Die Arbeitgeber bieten 2,5% mehr Lohn, dies hält verdi für unzureichend.

Was ist ein Streik?

7. Juni 2011 geschrieben von borstel

Von einem Streik wird immer dann gesprochen, wenn eine bestimmte Personengruppe im Kollektiv die Arbeit niederlegt. Das bedeutet, dass Angestellte oder andere Arbeiter es verweigern, ihre im Arbeitsvertrag festgehaltene Arbeitsleistung zu erbringen. Meistens soll damit eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen oder höhere Löhne erreicht werden.
Politischer Streik
Es gibt aber auch die sogenannten politischen Streiks mit dem Ziel, dass die regierenden Parteien Entscheidungen zugunsten der Streikenden treffen. Grundsätzlich ist der Streik zu politischen Zwecken in Deutschland aber verboten. Dauert er nicht lange an, wird es von staatlicher Seite keinerlei Sanktionen geben, allerdings könnten die Arbeitgeber zivilrechtliche Forderungen stellen, weil die Arbeitnehmer ihren vertraglich geregelten Verpflichtungen während des Streiks nicht nachgekommen sind. Politische Streiks sind mit der Begründung verboten, dass diese in einer Demokratie nicht nötig seien. Schließlich hat jeder durch das freie Wahlrecht die Möglichkeit, die Volksvertreter zu wählen, mit denen er einverstanden ist. Von daher ergibt sich kein zwingender Grund für ein politisches Streikrecht. Manche Gewerkschaften und Oppositionsparteien sind anderer Meinung. Sie sind sehr wohl der Ansicht, dass ein politisches Streikrecht im Rahmen der freien Meinungsäußerung vorhanden sein muss.
Druck auf Arbeitgeber
Ein Streikrecht mit dem Ziel, Druck auf den Arbeitgeber auszuüben, ist hingegen vorhanden. Allerdings ist in diesem Zusammenhang wichtig, dass der Streik von einer Gewerkschaft organisiert wurde. Ansonsten kann der Arbeitgeber die Streikenden auf Schadenersatz verklagen oder den Streik als Kündigungsgrund angeben. Grundsätzlich darf man zwar ohne Konsequenzen an einem Streik teilnehmen, der von einer Gewerkschaft organisiert wurde, allerdings hat man in dieser Zeit keinen Anspruch auf sein Gehalt. Außerdem muss die Dauer der Arbeitsniederlegung verhältnismäßig sein, was natürlich im Einzelfall sehr unterschiedlich ausgelegt werden kann. Darüber hinaus gilt ein Streik immer als das letzte einzusetzende Mittel (zum Beispiel, wenn sich der Arbeitgeber nicht auf Gespräche einlassen möchte).
Das Streikrecht gilt für Arbeitnehmer. Beamte dürfen nicht streiken. Obwohl diese Regelung momentan etwas auf der Kippe steht. Beispielsweise hat das Landgericht in Düsseldorf einer Klage eines Lehrers stattgegeben, der gegen die gegen ihn verhängte Disziplinarstrafe vorgegangen war. Er sollte eine Geldstrafe zahlen, weil er drei Tage an Warnstreiks der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft teilgenommen hatte. Von der Strafe wurde er zwar freigesprochen, allerdings sah das Gericht die Teilnahme als Dienstvergehen an.
Es gibt auch Streiks, die außerhalb des Arbeitslebens stattfinden. Diese sind dann keine kollektive Arbeitsniederlegung, sondern eine gezielte Verweigerung an üblichen Abläufen teilzunehmen, um Druck auszuüben, bestimmte Ziele zu erreichen. Bei Studentenprotesten wird zum Beispiel gezielt der übliche Ablauf in der Universität gestört.

Streik bei real in Goslar

7. Juni 2011 geschrieben von borstel

46 der 140 Beschäftigten bei real in Goslar haben am Monatg gestreikt berichtet goslarische.de

Tarifverhandlungen für Möbelindustrie gescheitert

7. Juni 2011 geschrieben von borstel

Die Onlineausgabe der Bild berichtet, dass die Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der holz- und kunststoffverarbeitenden Industrie in Westfalen-Lippe sind gescheitert sind. Die Arbeitgeber haben für dieses Jahr 2% und für das kommende Jahr 1,8% angeboten. Verdi fordert 5,8%.

Mehr Geld für die Beschäftigten im Groß- und Einzelhandel

7. Juni 2011 geschrieben von borstel

Zu einer Tarifeinigung kam es in NRW. RP-Online teilt mit, dass die Löhne und Gehälter ab dem 01.06.2011 um 3% und nach 12 Monaten um weitere 2,4% für die Beschäftigten im Groß- und Einzelhandel steigen werden.

Tarifverhandlungen in der Druckindustrie vertagt

1. Juni 2011 geschrieben von borstel

Bereits zum vierten Mal wurden die Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der Druckindustrie nach achtstündiger Sitzung vertagt berichtet druck-medien.net. Ver.di kündigt nun weitere Streiks an. Die nächsten Verhandlungen finden am 16. Juni in Frankfurt/Main statt.